Arbeitsgruppe apl. Prof. Dr. Imke Metz

Wir beschäftigen uns mit der Histopathologie der Multiplen Sklerose (MS) und verwandter Erkrankungen wie der Neuromyelitis optica. Dabei ist ein Schwerpunkt die pathologische Heterogenität der Multiplen Sklerose und ihre Korrelation mit der Bildgebung, der Klinik und dem Therapieansprechen. Hierzu führen wir eine klinische Studie durch, bei der hirnbiopsierte Patienten, bei denen histologisch eine entzündlich-entmarkende Erkrankung festgestellt wurde, eingeschlossen werden. Zudem führen wir Biomarkerstudien durch (Peptid-Microarrays, Neurofilament Leichtketten (NfL)). Auch untersuchen wir histopathologische Veränderungen bei der MS in Abhängigkeit vom Alter und Geschlecht der Patienten.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den Auswirkungen von MS-Therapien auf die Histopathologie und den Nebenwirkungen immunmodulierender Medikamente. Studien konzentrieren sich hier auf Natalizumab, Fumarate, die Stammzelltransplantation, hochdosierte Steroide und Daclizumab, welches aufgrund von schweren Nebenwirkungen vom Markt genommen wurde.

Eine wichtige Nebenwirkung der Natalizumabbehandlung ist das Auftreten einer progressiven multifokalen Leukenzephalopathie. Dies ist eine entmarkende ZNS-Erkrankung, die bei Immunsuppression auftreten kann (z.B. durch unterschiedliche Therapien, bei Tumoren oder bei HIV) und durch das JC-Virus verursacht ist. Diese und weitere infektiöse ZNS-Erkrankungen stehen im Fokus unserer Forschung. Der Schwerpunkt unserer Untersuchungen liegt hier bei der Neuroinfektion und Neuroinflammation, sowie auf der Etablierung diagnostischer Tests.

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Arbeitsgruppenleiterin

Apl. Prof. Dr. med. Imke Metz

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