Neuropathologie – ein kleines Fach mit großer Wirkung

Neuropathologie beschäftigt sich mit allen Erkrankungen des Nervensystems, d.h. sowohl des sogenannten Zentralnervensystems (Gehirn und Rückenmark) als auch des peripheren Nervensystems (alles an Nervengewebe, das außerhalb des Zentralnervensystems liegt). Erkrankungen des Zentralnervensystems haben zumeist schwerwiegende Konsequenzen für Betroffene. Daher ist es besonders wichtig, individualisierte Behandlungsmaßnahmen zu treffen. Neuropathologische Befunde sind oft für therapeutische Entscheidungen wegweisend.

Die Alltagsarbeit einer Neuropathologin an der Universitätsmedizin Göttingen besteht primär aus der Untersuchung von Gewebeproben aus dem Gehirn oder Rückenmark von erkrankten Personen. Kleine Gewebeproben, sogenannte Biopsien, werden bei Verdacht auf Erkrankungen (zum Beispiel Tumoren) operativ entnommen, und in die Neuropathologie geschickt. Die Neuropatholog*in untersucht das Gewebe mikroskopisch und verwendet dabei spezielle Methoden, um eventuell vorliegende Erkrankungen zu identifizieren. Das Ergebnis dieser Untersuchung wird als Befund an den behandelnden Arzt geleitet. Neuropathologen halten mit ihren klinischen Kolleg*innen engen Kontakt, damit diese die bestmöglichen Behandlungsmaßnahmen treffen können.

Neuropathologische Diagnostik

In der Neuropathologie werden Gewebeproben aus dem Zentralnervensystem oder dem peripheren Nervensystem mikroskopisch untersucht.

Zusammenarbeit mit Kliniken & Ärzten

An unserem Institut legen wir besonderen Wert auf enge Kooperation und umfangreiche Kommunikation mit anderen Klinikern und behandelnden Ärzten.

Was erforschen wir

Im Fach Neuropathologie besteht eine große Bandbreite von Forschungsmöglichkeiten, z.B. in der Krebs- oder Grundlagenforschung.

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